Das Holzschüsselchen

Das Holzschüsselchen

Es war einmal ein Großvater, der schon sehr, sehr alt war. Seine Beine gehorchten ihm nicht mehr, die Augen sahen schlecht, die Ohren hörten nicht mehr viel und Zähne hatte er auch keine mehr.

Wenn er aß, floss dem alten Mann die Suppe aus dem Mund. Die Tochter und der Schwiegersohn ließen ihn deshalb nicht mehr am Tisch mitessen, sondern brachten ihm sein Essen hinter den Ofen, wo er in still in seiner Ecke saß.

Eines Tages, als man ihm die Suppe in einer Schale hingetragen hatte, ließ er die Schale fallen und sie zerbrach. Die Tochter schimpfte den alten Mann aus, dass er ihnen im Haus alles beschädige und das Geschirr zerschlage, und sagte, dass sie ihm von jetzt an das Essen in einem Holzschüsselchen geben werde. Dem Greis wurde weh ums Herz und eine Träne stahl sich leise über seine Wange. Doch er seufzte nur und sagte nichts.

Als der Mann und die Frau einige Tage später zu Hause beisammen saßen, sahen sie, dass ihr Sohn auf dem Fußboden saß und etwas zimmerte.

Der Vater fragte ihn: „Was soll das denn werden?“

Der Sohn antwortete: „Das soll ein Holzschüsselchen werden, Vater. Daraus werde ich dir und der Mutter zu essen geben, wenn Ihr alt geworden seid.“

Der Mann und die Frau sahen sich an und weinten. Ihnen wurde plötzlich bewusst, wie sehr sie den Großvater gekränkt hatten und sie schämten sich sehr. Fortan ließen sie ihn wieder in ihrer Mitte am Tisch sitzen und waren freundlich zu ihm.

Quelle unbekannt
Bildquelle: pixabay CC0

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Atem – Brücke zwischen Körper & Seele

Atempause

Der Atem – Unsere wichtigste Energiequelle

Der Atem ist unsere wichtigste Energiequelle. Er versorgt uns mit lebenswichtigem Sauerstoff, der als Brennstoff für sämtliche Abläufe im Organismus benötigt wird. Das Atmen ist uns dabei so selbstverständlich, dass wir im Alltag kaum einen Gedanken daran verschwenden.
Je besser die Sauerstoffversorgung ist, desto besser können unsere Organe und besonders unser Gehirn ihre vielfältigen Aufgaben erfüllen. Ständige Sauerstoffunterversorgung des Körpers führt langfristig zu Verspannungen, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, rascher Ermüdung und Konzentrationsschwäche.

Unser Leben spiegelt sich in unserem Atemrhythmus wieder

Führen wir ein atemberaubendes Leben, bleibt uns häufiger einfach die Luft weg oder halten wir vor Spannung oder Schreck die Luft an… Alle psychischen Vorgänge sind eng mit der Atmung verknüpft. Der Atem bildet damit die Brücke zwischen Körper und Seele und kann beide (positiv) beeinflussen. Wie ein Seismograph zeigt er Stimmungen und Gefühle an.

Spiritus – Pneuma – Atman

Das Wort „Atem“ selbst ist eng mit Begriffen wie Geist oder Seele verwandt. Das lateinische „Spiritus“ und das griechische „Pneuma“ stehen für Atem und Lebensgeist. Das Wort „Atman“ aus dem Sanskrit bedeutet gleichzeitig  Hauch und Seele oder „Gott in mir“ – Inspiration.

Den Atem und Atemübungen nutzen

Der Atem ist die einzige Funktion des vegetativen Nervensystems auf die wir jederzeit willentlich zugreifen und die wir verändern können. Unseren Atem haben wir immer und überall dabei. Wir können ihn also jederzeit nutzen und so Einfluss nehmen auf körperliches und seelisches Geschehen.

Der dreiteilige Atemrhythmus

Der Atemrhythmus ist dreiteilig:
Einatmen – der Brustkorb dehnt sich – Spannung
Ausatmen – der Brustkorb senkt sich – Entspannung
Atempause – nach der Ausatmung, bevor der Atem von selbst wieder einströmt
Der Vorgang des Ausatmens ist also jedes Mal auch ein Akt der Entspannung – körperlich wie seelisch – und kann in diesem Sinne auch bewusst genutzt werden.

Brust-, Bauch- und Vollatmung

Bei der Atmung unterscheidet man zwischen Brustatmung, Zwerchfell- / oder Bauchatmung und Vollatmung. Das Zwerchfell ist dabei unser wichtigster Atemmuskel! Bei der flachen Brustatmung wird der Organismus nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Die Zwerchfellatmung ist die „normale Atmung“ in Ruhe. Die Lunge kann sich ausdehnen, ausreichend Atemluft kann einströmen. Die Vollatmung ist die effizienteste Atmung. Der ganze Atemraum  wird genutzt. Ein ergiebiger tiefer Atemzug steigt also von unten, aus dem Bauch heraus nach oben bis in die Lungenspitzen. Die Atmung gleicht einer Wellenbewegung.

Den Sauerstoffbedarf des Körpers decken

Um den Sauerstoffbedarf des Körpers zu decken, werden in Ruhe ca.7 Liter Luft pro Minute benötigt. Je geringer die Luftmenge pro Atemzug umso häufiger müssen wir einatmen. Bei einem „sehr nervösen“ und flachen Atem von ca. 35-40 Atemzügen pro Minute, gelangen mit jedem Atemzug nur 150-170ml Luft in die Lungen. Beim „normalen“ Atmen von 12-18 Atemzügen in der Minute gelangen pro Atemzug 330 – 500 ml Luft in die Lungen. In tiefer Entspannung und ruhiger Vollatmung kommt der Körper dagegen mist 6-8 Atemzügen pro Minute aus und nimmt dabei jedesmal 750-1000ml Luft auf.

Ein harmonisches Verhältnis von Atem und Herzschlag (optimal 1:4) ist Voraussetzung einer guten Zusammenarbeit von Herz und Lunge.

Nasenatmung oder Mundatmung

Wenn möglich, sollte durch die Nase eingeatmet werden. Dies ermöglicht eine tiefere Atmung und dadurch auch eine bessere Sauerstoffversorgung. Ein weiteres „Plus“ der Nasenatmung sind die Erwärmung und Befeuchtung der Atemluft und das Filtern und Reinigen von Schmutzpartikeln oder Krankheitserregern.

Der Atem als Schlüssel zu Vitalität, Energie und Ausgeglichenheit

Wir können mit Hilfe der Atmung entspannen, Sorgen loswerden, Schmerzen lindern, Gefühle ausdrücken. Vertieftes Einatmen verbessert die Sauerstoffversorgung, vertieftes Ausatmen reinigt von Abfallprodukten. Beim langsamen und tiefen Ausatmen wird die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin deutlich dezimiert.
Durch die richtige Atmung lässt sich Stress in Sekundenschnelle auflösen. Die Atmung wird dazu verlangsamt und das Ausatmen betont.
Um den Atem gezielt einzusetzen, muss man sich jedoch zunächst des eigenen Atems  bewusst werden.

Atementspannung

Die heilsame und ausgleichende Kraft des Atems kann durch verschiedene Atemübungen erfahren und genutzt werden. Diese finden sich in allen Entspannungstechniken – seien sie nun östlich oder westlich geprägt.

Schenke Dir Deine Atempause! In diesem Blog findest Du dazu immer wieder Übungen und Anleitungen.

Herzlich Gertrude Henn

Hier findest Du die  Links zu Deinen Atempausen:

Fingerspitzenatmung

Auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem

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Auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem

Entdeckungsreise zum Atem

Mit dieser Anleitung kannst Du Dich auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem begeben, lernen ihn wahrzunehmen und zu schätzen und dabei wunderbar entspannen. Am besten ist es, diese Anleitung im Sitzen auszuprobieren.
Wenn Du selbst Kurse leitest, kannst Du diese Anleitung mit Deinen TeilnehmerInnen einmal ausprobieren. Neben der Atementspannung sind auch einige „Wissenselemente“ darin verpackt – eine kreative Methode, wie sich Inhalte auf besondere Weise vermitteln lassen.

Entdeckungsreise zu Deinem Atem

Setze Dich entspannt und aufrecht, vielleicht ein wenig auf der Vorderkante des Stuhles, so dass Du Deine Sitzhöcker spüren kannst. Deine Beine sind im rechten Winkel, Deine Füße stehen fest auf dem Boden. Spüre zunächst in Deinen Körper hinein und nimm ihn wahr… Atme einige Male ein und aus… und komme mit, auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem…

Dein Atem ist Deine wichtigste Energiequelle, die dich mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt…

…und er ist dir so selbstverständlich, dass du im Alltag kaum einen Gedanken auf ihn verwendest…

ganz wie von selbst strömt er ein … und aus… ohne dein Zutun… ein und aus….

… in deinem Atemrhythmus spiegelt sich dein Leben wieder….er ist die Brücke zwischen Körper und Seele

Wie ein Seismograph zeigt er Stimmungen und Gefühle an….

vielleicht führst du ein atemberaubendes Leben…. oder dir bleibt manchmal sprichwörtlich einfach die Luft weg… vielleicht musst du manchmal einfach „erst mal tief durchatmen“ um weiter zu machen….

Das Wort „Atem“ selbst ist eng mit Begriffen wie Geist oder Seele verwandt.

Atman – sagt man im Sanskrit und dies bedeutet gleichzeitig Hauch und Seele oder „Gott in mir“ …

Dein Atem ist die einzige Funktion des vegetativen Nervensystems auf die Du jederzeit willentlich zugreifen … und die Du verändern kannst.

Du hast ihn immer und überall dabei…. und kannst damit Einfluss nehmen auf dein körperliches und seelisches Geschehen.

In Deinem Atem liegt Dein Schlüssel zu Vitalität, Energie und Ausgeglichenheit. Mit Hilfe Deiner Atmung kannst du entspannen, Sorgen loswerden, Schmerzen lindern und Gefühle ausdrücken.

Nimm nun einmal bewusst Deinen Atmen wahr…wo in Deinem Körper kannst Du ihn gut spüren…

lege Deine Hände dazu einmal auf den Bauch…

auf Deine Seiten an den Rippenbögen…

auf Deinen Rücken – dort wo du ihn gut erreichen kannst….

auf Deine Brust….

auf die kleine Kuhlen, direkt über deinen Schlüsselbeinknochen….

wo kannst Du deinen Atem besonders gut wahrnehmen….

Lege nun Deine Hände locker in den Schoß…

und spüre einmal nach… wo du den Hauch des Atems oder leise – ganz feine Atembewegungen einfach so wahrnehmen kannst…

vielleicht spürst du eine Atembewegung in deinem Becken

in deinem mittleren Rücken

vielleicht kannst du spüren, wie der Atem durch Deine Kehle streicht…

oder durch deine Nasenflügel

lass Dich von deinem Atemrhythmus tragen… und nimm nur einfach wahr…

Nun kannst Du einmal versuchen… den Atemstrom in bestimmte Körperregionen zu lenken… und diese mit Energie und Sauerstoff zu versorgen….

du musst dabei gar nicht wissen, wie das geht… oder wie Du das machen kannst… Du brauchst dazu nur deine Aufmerksamkeit…

Atme nun ein…

und schicke deinen Atem mit dem Ausatmen in deine Füße

Atme ein…

und schicke deinen Atem mit dem Ausatmen in deine Unterschenkel und Oberschenkel

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Unterleib

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Rücken

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Bauchraum

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Brustkorb

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Schulter und Nacken

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Dein Gesicht….

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen ganzen Körper

Nimm Dir nun noch einen kurzen Moment… deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen… so wie sie gerade da sind… ohne sie zu bewerten…

und dann beende Deine gute Entspannung… und sei wach und frisch.

Wenn Dir diese Anleitung gefallen hat, freue ich mich sehr über Deine Erfahrungen!

Vielleicht interessiert Dich auch dieser Beitrag, in dem Du mehr über den Atem erfährst: Atem – Brücke zwischen Körper & Seele

Herzlich Gertrude Henn

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Entspannung & Erfrischung für Deine Augen

Entspannte Augen

Palmieren – Eine wohltuende Entspannungsübung für „Wache Augen“

Durch Palmieren kann man müde und gestresste Augen, gerade bei Bildschirmarbeit, immer mal wieder erfrischen.

So geht es

  • Setz dich bequem hin, und gönne dir ein paar ruhige Atemzüge.
  • Reibe deine Handflächen mehrmals aneinander, so dass sie sich mit Wärme und Energie aufladen.
  • Jetzt legst du deine leicht gewölbten Handflächen über die Augen.
  • Die Finger kannst du auf der Stirn parken, die Hände berühren die Augen nicht, auch die Nase braucht noch Platz.
  • Prüfe, zunächst mit geöffneten Augen, ob noch Licht einfällt.
  • Dann schließe deine Augen und nimm für 1-2 Minuten ruhig atmend einfach die Dunkelheit wahr.
  • Die Augen entspannen dabei ganz von selbst.
  • Dann zunächst bei geschlossenen Augen die Hände wegnehmen und nachspüren.
  • Anschließend die Augen in Zeitlupe öffnen und spüren was sich verändert hat.

Das passiert im Körper

Beim Sehen verbrauchen wir ca. 25% unserer Energie. Müde Augen wirken sich  meistens auch auf die gesamte Leistungsfähigkeit aus. Mit der Augenentspannung entspannen wir dadurch auch den restlichen Körper ein Stück mit.

Um gut zu sehen brauchen die Augen auch Phasen der Dunkelheit

Licht löst auf der Netzhaut eine chemische Reaktion aus, Nervenimpulse werden an das Gehirn geschickt. Dazu (ver-)braucht die Netzhaut den Botenstoff Rhodopsin (Sehpurpur). Und dieser Botenstoff wird nur bei Dunkelheit regeneriert. Das kann bis zu 15 Minuten dauern.

Wenn wir also zwischendurch immer mal für einige Zeit die Augen schließen, hilft das – neben der Entspannung auch besser zu sehen. Den Effekt kannst Du direkt nach der Übung spüren. Auch Deine Farbwahrnehmung wird intensiver sein.

Und der Name für die Übung?

Der kommt von „palm“, dem englischen Wort für Handfläche

Berichte gern im Kommentar über Deine Erfahrungen.

Herzlich

Trudy Henn

Du möchtest noch mehr für Deine Augen tun? Mehr Anregungen findest Du unter Augenpause 

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Das schönste Herz

Das schönste Herz

Das schönste Herz – Eine Geschichte über das Geben und die Liebe

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines.“ Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.

Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken…Genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an und dachten: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: „Du musst scherzen“, sagte er, „dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte der alte Mann, „deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?“

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.

Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde in des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen fort, Seite an Seite.

Quelle: unbekannt
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50 Wege ein totes Pferd zu reiten

Eine Weisheit der Daktota Indianer besagt: „Wenn Du bemerkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steige ab.“

Obwohl klar und logisch fällt das „Absteigen“ trotzdem oft schwer. Es gibt eben so viele Erfolg versprechende Wege ein totes Pferd weiter zu reiten 😉

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dieser humorvollen Sammlung von „50 Wegen ein totes Pferd zu reiten“.  Kommen Dir einige davon bekannt vor? Oder kennst Du noch mehr Wege? Dann poste sie gern im Kommentar.

Herzlich Trudy Henn

50 Wege ein totes Pferd zu reiten

1.Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir behaupten „So haben wir das Pferd schon immer geritten.“
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht doch motivieren könnte.“
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
17. Wir erklären, dass unser Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbeschreibung für tote Pferde.
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
21. Wir besuchen teure Seminare um mehr über die Lebensgewohnheiten toter Pferde zu lernen.
22. Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh aus.
23. Wir beschäftigen externe Berater, die erklären, wer entlassen werden muss, um das tote Pferd preiswerter zum traben zu bringen.
24. Wir outsourcen das tote Pferd. Der Subunternehmer kann es wahrscheinlich besser reiten.
25. Wir erstellen eine Powerpoint-Präsentation mit 150 Folien, die zeigen, was das Pferd könnte, wenn es leben würde.
26. Wir erklären, dass ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.
27. Wir bilden eine neue Abteilung und integrieren alle toten Pferde um Synergien zu nutzen.
28. Wir bringen das tote Pferd mit einem toten Reiter zusammen.
29. Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben.
30. Wir wechseln den Pferdelieferanten.
31. Wir suchen einen finanzstarken Partner und gründen zusammen mit dessen toten Pferden ein Joint Venture.
32. Wir bringen die toten Pferde unter einem phantasievollen Namen an die Börse.
33. Wir nennen das tote Pferd „Dead Horse Power“ und bieten es als neuestes Produkt auf dem Markt an.
34. Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut Prognose schneller läuft.
35. Wir lassen den Stall renovieren.
36. Wir schlagen dem Personalrat vor, Leistungsanreize für tote Pferde einzuführen.
37. Wir starten einen internen Ideenwettbewerb zum Reiten toter Pferde.
38. Wir weisen den Reiter an, sitzen zu bleiben, bis das Pferd wieder aufsteht.
39. Wir überarbeiten die Dienstanweisung für das Reiten von Pferden.
40. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
41. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten
42. Wir bilden einen Gebetskreis der unser Pferd gesund betet.
43. Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
44. Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
45. Wir ändern die Anforderung von „reiten“ in „bewegen“ und erteilen einen neuen Entwicklungsauftrag.
46. Wir wetten, dass das Vieh nur simuliert!
47. Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es zumindest eine Kutsche ziehen!
48. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
49. Wir strukturieren um, damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.
50. Wir steigen ab.

Quelle: unbekannt
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50 Wege ein totes Pferd zu reiten

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