Kreative Methoden – Wunschstein

Der Wunschstein sorgt für Atmosphäre und Wertschätzung

Heute stelle ich Dir eine Kreative Methode vor, mit der Du den Anfang Deines Kurses oder Seminars anheimelnd gestalten kannst. Ich habe sie „Wunschstein“ genannt und schon oft ausprobiert.

Sie kommt bei den Teilnehmenden gut an, sorgt für eine warme Atmosphäre und drückt auch Deine Wertschätzung ihnen gegenüber aus.

Mein Name ist… und ich wünsche mir hier…

Besorge Dir viele kleine Edelsteine oder Glassteine und fülle sie in einen Beutel oder eine Schale. Für die Kennenlernrunde kannst Du nun den Beutel rundgeben und jede Teilnehmerin bitten, sich einen „Wunschstein“ auszusuchen, sich kurz mit Namen vorzustellen und zu erzählen, mit welchem „Wunsch“ sie in den Kurs gekommen ist.

Diesen Stein erhält sie dann als „Gedankenstütze“ für ihren Wunsch geschenkt… und er  kann direkt in die Hosentasche (oder zuhause an einen sichtbaren Ort) wandern.

Darauf solltest Du achten

Sorge dafür, dass niemand denkt, er müsse nun „sein Innerstes“ gegenüber Fremden nach außen kehren. Jeder Wunsch ist okay… und Du kannst auch einfließen lassen, dass es Wünsche gibt, die öffentlich gemacht werden und welche, die erst einmal im Verborgenen bleiben. Ein Wunsch lässt sich so auch mit „Erwartung an den Kurs“ übersetzen.

Was Du sonst noch machen kannst

Du kannst im Kursverlauf immer mal wieder an den „Wunschstein“ erinnern – ihn vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen oder ihn auch für den Abschied nutzen.

…und es muss nicht unbedingt ein Stein sein. Als „Wunschmaterial“ fallen mir noch ein: Perlen, Murmeln, Knöpfe, Holzherzchen, Apfelkerne, Kastanien, Pinienzapfen, Glückskleesamen ….so stop… es will gerade mal wieder kreativ mit mir durchgehen 😉 Du wirst schon das passende für Dich finden.

Das alles kostet Dich nicht viel, ist aber trotzdem kostbar. 

Probiere es mal aus, und wenn Du magst schreib mir Deine Erfahrungen.

Herzlich Trudy Henn

Du möchtest gern mehr Kreative Methoden kennen lernen – dann schau mal hier vorbei. Demnächst gibt es wieder neue Termine  in Mainz und Düsseldorf:
Kreative Methoden für lebendige Gesundheitstrainings

 

Sechs „Kreative Methoden für Deinen Jahresrückblick und -ausblick“

Jahresrückblick-&-ausblick

 

Das Jahr 2017 geht in wenigen Stunden zu Ende, das neue Jahr klopft schon leise an… Der Jahreswechsel ist immer ein guter Zeitpunkt einmal inne zu halten und auf das Zurückliegende zu blicken. Aber es ist auch ein guter Zeitpunkt sich dem Neuen bewusst zu zuwenden, die eigenen Wünsche und Träume einmal genauer anzuschauen, Pläne zu schmieden und Ideen für ein Leben in Fülle zu entwickeln.

Für Deinen Rückblick und Ausblick möchte ich Dir hier einige kreative und intuitive Methoden vorstellen – vielleicht magst Du die ein oder andere ja einmal für Dich ausprobieren.

Nimm Dir dazu ein wenig Zeit an einem gemütlichen Ort nur für Dich – stelle alle Ablenkungen mal ab und sei nur für Dich selbst erreichbar. Vielleicht magst Du Dir einen duftenden Tee zubereiten, eine Kerze anzünden, leise Musik auflegen – gerade so, wie es sich für Dich anheimelnd und entspannend anfühlt.

Mein erster Vorschlag für einen Rückblick ist

„Die Essenz“ – eine Methode nach dem lateralen Denken von de Bono

Schreibe dazu spontan 8 oder 16 Begriffe / Assoziationen / Gefühle auf, die Dir zu Deinem Jahr 2017 einfallen. Anschließend verbindest Du jeweils zwei Begriffe und schaust, welche neue Assoziation entsteht. Danach verbindest Du wieder jeweils zwei Begriffe und so weiter, bis nur noch ein Begriff übrig bleibt. Dieser ist für jetzt und heute Deine gedankliche Essenz zum Jahr 2017.

Das Ergebnis verwundert Dich vielleicht, weil es eine unerwartete Wendung gebracht hat? Freu Dich am besten darüber, wie Kopf und Bauch „miteinander arbeiten“.

Das solltest Du beachten:

Nicht lange überlegen, sondern den Begriff nehmen, der als erstes auftaucht. Ihn schickt Dein superschnelles und superkluges Unterbewusstsein. Wenn Du nachdenkst hat sich wieder mal Dein innerer Zensor mit einer Bewertung oder einem „Aber“ eingeschlichen. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Begriffe mehrfach auftragen. Auch hier gilt: Zensiere Dich nicht. An einem anderen Tag kann das Ergebnis ganz anders aussehen.

Eine Vorlage für diese Übung kannst Du Dir hier herunterladen: Essenz-2017

Mein zweiter Vorschlag für Deinen Rückblick ist

„Die Timeline“

Zeichne Dir dazu auf ein DIN A4 oder DIN A3 Blatt einen Zeitstrahl auf dem Du jeden Monat einträgst. Nun kannst Du zu jedem Monat einmal die Highlights (wenn Du magst auch das, was nicht so lief) überlegen und eintragen. Schau einmal, was Dir spontan noch einfällt – oder nimm Deinen Kalender zu Hilfe. Achte darauf, dass Du nicht in dem hängen bleibst, was weniger gut war, sondern auch das bemerkst, was gelungen ist – und sei es noch so klein.

 

Mein dritter Vorschlag für Deinen Rückblick ist

„Die Schlagzeile“

Du kannst ihn auch mit der „Timeline“ verbinden, wenn Du magst. Stell Dir vor, Du stehst mit einer Schlagzeile in der Zeitung. Entweder als Jahresbericht – oder auch monatlich. Wie würde DIE Schlagzeile über Dich 2017 lauten? Erlaube Dir kreativ, humorvoll und gerne auch ein wenig „größenwahnsinnig“ zu sein. Du kannst diesen Vorschlag natürlich auch für Deinen Ausblick benutzen. Was wird Ende 2018 über Dich zu lesen sein :).

 

 

 

Mein vierter Vorschlag verbindet den Rückblick 2017 schon mit dem Ausblick 2018 und ist eine

Fantasiereise 2017-2018

Mache es Dir dazu besonders bequem, stelle Deine Füße gut auf dem Boden auf, spüre einmal in Deinen Körper hinein und lasse Deinen Atem ruhig fließen…

Am schönsten ist es natürlich, wenn Du eine Fantasiereise vorgelesen bekommst. Vielleicht bittest Du eine gute Freundin darum und danach liest Du ihr die Reise vor.

Die Fantasiereise kannst Du hier herunterladen: Fantasiereise-Jahresrückblick_-ausblick

 

Mein fünfter Vorschlag für Deinen Jahresausblick ist eine

Wunschcollage

Du brauchst dazu einen Stapel alter Zeitschriften, Klebestift, Schere, einen DIN A3 Bogen Papier. Lasse Dich nun von dem leiten, was Dich spontan beim Durchblättern der Zeitschriften anspricht und schneide es zunächst aus. Vielleicht locken Dich manche Überschriften oder Sätze, Bilder, Farben… was auch immer.

Schneide einfach aus – und lasse Dich nicht zum Lesen von ganzen Artikeln verführen. Ich mache solche Collagen übrigens am liebsten, wenn ich leise Musik im Hintergrund höre und ein Gläschen Rosé neben mir stehen habe – Wichtig ist, dass Du Dich wohl und entspannt fühlst, dann leitet Dich Deine Intuition beim „Suchen und Finden“.

Wenn Du alles ausgeschnitten hast, dann gestalte Dir Deine Wunschcollage 2018. Du kannst Sie auch um eigene Sätze, Zitate etc. ergänzen, weiter verzieren… ganz so, wie es Dir gefällt. Und: Hänge sie auf – an einen guten Ort, an dem Du Deine Wünsche dass ganze Jahr über gut im Blick hast.

Auf „Neudeutsch“ heißt das nun Visionboard – aber Wunschcollage gefällt mir viel besser. Und Dir?

 

Mein sechster Vorschlag für Deinen Jahresausblick heißt

„Pleiten, Pech und Pannen“

Du kennst ihn vielleicht auch schon unter dem Begriff „Kopfstandtechnik“. Wenn Du beispielsweise ein anstrengendes Jahr 2017 hattest, dann kannst Du nun fleißig sammeln, was Du alles dafür tun kannst, damit 2018 noch anstrengender wird. Tue Dir keinen Zwang an… und  bereite Dir mit Deiner Sammlung ein richtig grässliches Jahr.

Wenn Du dich jetzt fragst, was das soll? Nun, wenn Du herausgefunden hast, was Du alles tun musst, damit es noch schlimmer wird, weißt Du im Grunde genau, was Du tun müsstest, damit es besser wird. Die Lösung ist darin sozusagen schon versteckt. Das Tolle an „Pleiten, Pech und Pannen“ ist jedoch, dass wir dabei oft freier und kreativer denken, uns selbst auch humorvoll ein wenig auf die Schippe nehmen und uns nicht in einem „Aber, aber“ sofort ausbremsen.

Und nun wünsche ich Dir viel Freude mit den „Kreativen Methoden für Deinen Jahresrückblick und –ausblick“.

„Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben…“ Hermann Hesse

Alle Methoden kannst du natürlich auch zu anderen Anlässen, zu denen Du etwas neu durchdenken möchtest nutzen. Wenn Du selbst Kurse leitest, kannst Du damit auch Deine Austauschrunden bereichern.

Ich wünsche Dir und mir und uns allen ein Wunder-volles Jahr 2018

Herzlich Trudy Henn

Die Wunderfrage

Schärfe Deine Wahrnehmung für das, was Du tun kannst

Wenn Du Dich mit einem Problem beschäftigst oder mit Deiner aktuellen Situation unzufrieden bist, kann es sinnvoll sein, sich einmal mit Hilfe der „Wunderfrage“ einer Lösung zu nähern. Wie wäre es denn eigentlich wenn… das Problem gelöst wäre, Du ganz  zufrieden ins Leben schauen könntest? Was wäre anders? Woran würdest Du das bemerken, oder würdest Du es möglicherweise gar nicht registrieren? Wenn Du Deine Wahrnehmung einmal dafür schärfst, kannst Du leichter erkennen, was Du tun, und welche Schritte Du gehen kannst. Außerdem erhältst Du  ein Gespür für all die kleinen Zeichen und Dinge, die mit Deiner gewünschten Veränderung einhergehen. Auf spielerische Weise setzt Du so positive Zukunftsfantasien frei.

Stell Dir vor, …

… Du gehst wie jeden Abend zu Bett. Du ziehst Dich um wie immer, legst Dich hin wie immer, tust das, was Du immer tust, und schläfst friedlich ein. Du schläfst tief und traumlos. Doch über Nacht geschieht ein Wunder. Durch dieses Wunder ist das Problem, das Dich seit langem beschäftigt gelöst.

  • Woran wirst Du als erstes merken, das ein Wunder geschehen ist?
  • Wie wird Dein Tag dann aussehen?
  • Was wird anders sein als sonst?
  • Wer in deiner Umgebung wird als Erster merken, dass ein Wunder geschehen ist, und woran?
  • Wer wird besonders überrascht sein?
  • Wer wird nach dem Wunder etwas anders machen?
  • …?

nach Steve de Shazer

Mach Dich bereit

Lege Dir nun Stift und Papier bereit und mache es Dir gemütlich … und nimm Dir nun einmal Zeit nur  für Dich.

Ich freue mich, wenn Du über Deine Erfahrungen berichtest.

Herzlich Trudy Henn

Die Wunderfrage

Energie & Vitalität durch die DO-IN Selbstmassage

DO-IN SELBSTMASSAGE

DO-IN – ein herrlicher Muntermacher

Die DO-IN Selbstmassage aus dem Shiatsu ist ein herrlicher Muntermacher und kann jederzeit zur Ganzkörperaktivierung eingesetzt werden. In Verlaufsrichtung werden die Meridiane (Energiebahnen, die unseren Körper durchziehen) geklopft und dadurch angeregt. Es erfolgt eine allgemeine Vitalisierung, Kreislaufsystem, Atmung und Stoffwechsel werden aktiviert.

Von einfach mal schnell zwischendurch in 5 Minuten bis zu einer ausführlichen Selbstbehandlung (ca. 15 Minuten) ist alles möglich. Setze sie ein, als Wachmacher am Morgen,  im Mittagstief oder immer dann, wenn Du merkst, dass Du müde und schlapp bist. Sie ist auch im Sitzen möglich.

Hier erfährst Du eine ausführliche Variante. Wenn Du abkürzen möchtest, dann kannst Du das gut bei Gesicht und Ohren tun.

Bei allem gilt: so sanft oder stark, wie es Dir gerade gut tut. Achte auf Dich! Gähnen ist herzlich willkommen!

Und so geht es

  • hüftbreiter Stand, die Hände ruhen auf dem Bauch
  • nimm zunächst Deinen Körper wahr
  • mit lockeren Händen den Oberkopf abklopfen (auf dem Scheitel sitzt der Punkt für das Erinnerungsvermögen 😉 )
  • Gesicht zart klopfen oder streichen (stell Dir vielleicht eine kostbare Creme vor, die Du sanft verteilst)
  • Wulst der Augenbrauen mit Daumen und Zeigefinger fassen und von der Nasenwurzel her nach außen wegzupfen
  • die starke Kaumuskulatur vom Unterkieferrand mit den Fingern „abzupfen“
  • Nasenspitze mit Daumen und Zeigefinger fassen und „ausschütteln“
  • Oberlippe mit Daumen und Zeigefinger fassen und ausschütteln, Kiefer locker
  • Unterlippe auf gleiche Art ausschütteln
  • Zunge herausstrecken bis zur Nasenspitze, dann bis zum Kinn, bis zum rechten Ohr – Augen schauen dabei nach links, bis zum linken Ohr – Augen schauen dabei nach rechts
  • Grimassen schneiden – Gesicht groß und weit werden lassen wie ein Löwe – Gesicht klein zusammenfalten wie eine Spitzmaus
  • falls möglich Kopf ausschütteln und Backen flattern lassen oder Grimassen aus dem Gesicht streichen
  • Backen aufblasen und Luft prustend entweichen lassen
  • Ohrmuscheln mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger durchkneten
  • Ohren in alle Richtungen lang ziehen
  • Ohren wie große, weiche Elefantenohren mit den Fingern leicht nach vorne schlagen
  • mit beiden Mittelfingern die Ohren verschließen, mit den Fingern vibrieren und mit dem Ausatmen schnell herausziehen
  • Nacken massieren
  • rechte Schulter mit lockerer linker Faust oder Hand klopfen
  • rechten Arm von der Schulter entlang auf der Arminnenseite bis in die offene Hand und auf der Armaußenseite zurück zur Schulter klopfen
  • mit linker Schulter und linkem Arm wiederholen
  • Bauch im Uhrzeigersinn mit weichen, lockeren Händen abklopfen oder reiben
  • mit lockeren Fäusten oder Fingerspitzen auf den Brustkorb trommeln, evtl. dabei ein lautes A tönen (aktiviert die Thymusdrüse)
  • mit den Handrücken den Rücken soweit Du kommst abklopfen, ggf. sich leicht vorbeugen, Kopf hängen lassen
  • den Po kräftig durchklopfen – herrlich gerade nach langem Sitzen
  • rechtes Bein vom Po her über die Außenseite des Beines nach unten klopfen, über den Fuß und auf der Innenseite nach oben – ausschütteln
  • mit linkem Bein wiederholen
  • Pffft!! – restlich Spannungen auf der Schulter gesammelt vorstellen und sie mit einem energischen „Pfffft“ von rechter und linker Schulter wegpusten
  • Hände auf Bauch legen, ggf. Augen schließen
  • Körper spüren und Energien wahrnehmen

Ein Tipp für Kursleitungen

Wenn Du Teilnehmern die DO-In Massage beibringen möchtest, solltest Du stufenweise vorgehen und von Stunde zu Stunde weitere Elemente ergänzen. Besonders bei den Anwendungen im Gesicht können „Hemmungen“ entstehen, sich so vor den anderen zu zeigen, aber auch beim Tönen. Ermutige also Deine TeilnehmerInnen zwischendurch. Zum Ende kannst Du anregen, ein Wort zum Körpergefühl in die Gruppe zu geben.

Dieses Körpergefühl erleben meine TeilnehmerInnen

Vibrierend, Energiegeladen, Locker, Pulsierend, Beschwingt, Wach, Frisch, Minzig

Viel Freude beim Ausprobieren.
Herzlich Trudy Henn von henn-trainings & seminare

Steine und Sand – Tipps für Deine Kursplanung

Die wichtigen Dinge im Leben

Steine & SandEin Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.

Er begann seine Vorlesung damit, ein großes leeres Glas bis zum Rand mit großen Steinen zu füllen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.

Sie bejahten dies. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten in die Räume zwischen den größeren Steinen. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor lächelte ebenfalls, nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand nun die letzten Zwischenräume im Glas aus.

„Nun“, sagte er dann, an seine Studenten gewandt, „Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Freunde, Ihre Kinder, Ihre Berufung, Ihre Gesundheit – Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Job, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Und der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.

So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Ihnen am meisten am Herzen liegen. Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.

Achten Sie zuerst auf die großen Steine – sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“

Wie Du diese Geschichte für Deine Kursplanung nutzen kannst

Sitzt Du auch manchmal an deiner Kursplanung oder am Stundenaufbau und weißt nicht genau wie Du es am besten anfangen sollst? Planst Du Dich von Minute zu Minute vorwärts und kommst nicht so richtig voran?
Dann schau doch mal ob meine Tipps in Verbindung mit dieser schönen Geschichte Dich unterstützen können.

Lege als Erstes die groben Strukturen für deinen Kurs (oder deine Stunde) fest, z.B. Ankommen – Austausch – Bewegung – Entspannung – Ausklang – Abschlussrunde.
Oder bestimme als erstes die längeren Einheiten, z.B. Kennenlernübung 15 Minuten; Fantasiereise  15 Minuten; Progressive Muskelentspannung 20 Minuten Minuten; Information zu Entspannungsreaktion / Stressreaktion 15 Minuten.

Genau wie die großen Steine in der Geschichte kannst Du sie auf Deine Stunde verteilen. So hast Du schon einen guten Anhaltspunkt wie viel Zeit verplant und wie viel Zeit noch übrig ist.

Im nächsten Schritt wählst Du die kleineren Einheiten aus, z.B. Lockerungsübungen  5 Min. oder Atemübungen  10 Minuten. Wenn die grobe Struktur steht, kannst Du sie nun prima einpassen – ganz im Sinne der Kieselsteine.

Zuletzt kannst Du Dir dann noch die kleinen Feinheiten überlegen, mit denen Du Deine Stunde abrunden möchtest, z.B. einen Willkommensgruß auf dem Stuhl, einen Gedankenimpuls zum Abschluss, eine besonders schöne Dekoration usw.

Das ist dann ganz im Sinne des „Sandes“ – nenne es hier die besonderen kleinen Feinheiten und Aufmerksamkeiten, mit denen Du Deine Teilnehmerinnen verwöhnen möchtest.

Verzettel Dich ruhig

Ein wunderbares Hilfsmittel zum Planen sind Post-its. Jede Einheit, Aktion, ob groß oder klein, schreibst Du auf ein eigenes Post it.

Nutze zum Planen dann eine Wand oder Tür und Du kannst dir Deine Stunden super zusammenbauen, immer wieder umstecken, anders sortieren – bis alles stimmig ist und optimal steht.

Da Du wahrscheinlich auch in zukünftigen Kursen ähnliche Übungen machen wirst kannst Du sie dir gleich als „Zettelvorrat“ anlegen und aufheben.

Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei Deiner Planung.
Herzlich Trudy Henn von henn-trainings & seminare

Methodentipp – Ballrunde

Methodentipp-Ballrunde