Augenpause – Entspannung für die Augen

Mach' mal eine Augenpause!

Augenpause – Entspannung für die Augen

Brennende und juckende Augen, Sandkorngefühl, erhöhte Lichtempfindlichkeit und ein unscharfes, zunehmend verschwommenes Sehen, Anstrengungskopfschmerz und eine verspannte Nacken- und Schultermuskulatur  – wer viel am Computer arbeiten muss kennt das bestimmt. Ich sitze selbst sehr viel am Bildschirm und kann diese Symptome aus eigener Erfahrung eindeutig  bestätigen. Nicht zuletzt deshalb habe ich mich in letzter Zeit einmal bewusst damit  beschäftigt, wie man die Augengesundheit unterstützen kann und so den „entspannten Durchblick“ behält.

Unsere Augen sind Hochleistungsorgane

AugenpauseUnsere Augen sind Hochleistungsorgane, die eine gute Nährstoff- und Sauerstoffversorgung benötigen. Damit wir die Welt in all ihren Farben aufnehmen und auch Details gestochen scharf sehen, können sich unsere Augenmuskeln wesentlich schneller als alle anderen Muskeln unseres Körpers bewegen. Bis zu 50 Mikrobewegungen pro Sekunde sind so möglich.

Mit diesem kleinen Experiment kannst Du das selbst einmal testen:

Lege Zeige- und Mittelfinger einer Hand ganz leicht auf ein geschlossenes Augenlid, bewege dich hin- und her und lasse deinen Blick mit dem anderen Auge schweifen. Spürst Du die vielen kleinen Bewegungen unter dem geschlossenen Auge, die du sonst gar nicht wahrnimmst?

Bildschirmarbeit – Stress nicht nur fürs Auge

BildschirmarbeitDurch die stundenlange Arbeit am Computer werden unsere Augen zunehmend einseitig beansprucht und überlastet. Bildschirmarbeit fordert die Augen auf eine unnatürliche Weise.  Fehlende Pausen, schlechte Lichtverhältnisse, ein starrer Blick auf einen – im schlimmsten Fall noch spiegelnden – Monitor führen zu Ermüdung  und beeinträchtigen langfristig auch die Sehkraft.

Unsere gesamte Körpermuskulatur, und so auch unsere Augenmuskulatur  ist in mehreren Schichten miteinander verbunden. (Ver-)spannungen in einem Muskel übertragen sich damit auch auf andere Stellen im Körper. So können sich Nackenverspannungen auch auf die Augenmuskulatur auswirken und umgekehrt. Hinzu kommt, dass ein verspannter Muskel weniger durchblutet ist, die optimale Nährstoff- und Sauerstoffversorgung ist nicht mehr gewährleistet.

Der natürliche Blick

Der natürliche Blick ist ein schweifender Blick in unterschiedliche Entfernungen und Richtungen. So sehen wir abwechslungsreiche Farben und Formen, passen uns den verschiedenen Lichtverhältnissen an und unsere Augen bleiben vital. Besonders im Freien und in der Natur wird der natürliche Blick auf selbstverständliche Weise angeregt. Kommen noch ausreichend Bewegung, erholsame Pausen und eine gesunde Ernährung hinzu, haben wir nicht nur für die Augengesundheit etwas getan.

Für die Arbeit am Bildschirm und zur Augenentspannung gilt es also, bewusste Augenpausen zu machen.

Dazu gehören so einfache „Maßnahmen“ wie den Blick immer mal wieder vom Monitor auf die Umgebung zu richten, vielleicht kurz aus dem Fenster zu schauen oder sich einen einladenden Blickfang auf dem Schreibtisch oder im Raum zu schaffen. Zwischendrin aufstehen, sich strecken,  das Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen – das werden Dir nicht nur Deine Augen danken.

Mach mal eine Augenpause!

Ntürlicher Blick
Lass‘ einfach mal Deinen Blick schweifen… und hänge ein wenig Deinen Gedanken nach…

Die folgenden Übungen kannst Du für Deine bewusste Augenpause nutzen:

Ausgiebiges Gähnen –  in sich schon ein wunderbares Mittel zur Entspannung

Gähnen versorgt Dich mit Sauerstoff und regt zudem die Tränenflüssigkeit an. Wenn das Wort „Gähnen“ Dir nicht schon ein ebensolches herzhaftes  entlockt, kannst Du folgendes probieren: Öffne leicht Deinen Mund, nimm Deine Mittelfinger vor die Ohren und Deine Zeigefinger hinter die Ohren und ziehe die Finger an Deiner Kiefermuskulatur entlang nach unten. Wetten dass Du nach kurzer Zeit kräftig gähnen musst… und Deine Augen feucht werden 🙂

Herzhaftes Gähnen… wunderbar entspannend

Augenwinkel massieren – regt dieTränenflüssigkeit an und macht klare Augen

Lege Deine Zeigefinger zwischen Nasenwurzel und innere Augenwinkel und massiere leicht und ohne Druck kreisförmig in beide Richtungen. Wechsle anschließend zu den  äußeren Augenwinkeln und massiere diese kreisförmig.

Augenbrauen massieren – lockert die kleinen Augenmuskeln rund ums Auge

Nimm dazu den Augenbrauenwulst  zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfe ihn von innen nach außen weg – in der „Stärke“ die Du  als angenehm empfindest.

Augengymnastik8en  malen – entspannt und kräftigt die Augenmuskulatur

Male mit  offenen oder geschlossenen Augen – mit den Augäpfeln aufrechte und liegende „8en“ , wechsle dabei auch die Richtung und blinzle  im Anschluss einige Male kräftig.

Weicher Blick – entspannt die Augenmuskulatur

Schließe Deine Augen und bewege sie im Wechsel so, als wolltest Du nach hinten durch den Hinterkopf schauen und als wolltest Du  einen Gegenstand in 1m Entfernung fokussieren. Lass Deinen Blick dabei weich und entspannt werden und alle Gesichtsmuskeln mit entspannen. Eine Trainerin, bei der ich diese Übunge gelernt habe sagte dazu auch: ein Kuhgesicht machen… das trifft es irgendwie 🙂

Augen anspannen entspannen

Kneife Deine Augen für ca. 5 Sekunden sanft zusammen, nimm dabei die Spannung wahr. Lasse anschließend bewusst locker und nimm die Entspannung wahr.  Gleichzeitig kannst Du, wenn Du magst, dazu  noch die Nase rümpfen. Diese kleine effektive Übung ist übrigens ein Ausschnitt aus  der Progressiven Muskelentspannung.

Fokussieren – trainiert das Scharf stellen der Augen

1. Suche Dir 4 – 5 Gegenstände in unterschiedlicher Entfernung (von ganz nah bis ganz weit) aus und richte nacheinander den Blick auf sie. Verweile zunächst etwa 5 Sekunden auf jedem Gegenstand und wechsle dann die Entfernungen immer schneller.

2. Halte Deine Hand oder einen Finger mit der Handfläche  zum Auge. Wähle eine  „Fingerlinie“ oder „Handlinie“ mit dem Blick aus und bewege dann Hand oder Finger zum Auge hin und weg. Versuche dabei Deine ausgewählte „Linie scharf zu stellen“.

Fokussieren - Handlinien
Hand- und Fingerlinie „scharf stellen“

Klopfmassage – entspannt und vitalisiert

Schließe Deine Augen und klopfe mit Zeige- und Mittelfinger sanft die  Augenpartie und Augäpfel.

Palmierenfür erfrischte Augen als Einzelübung oder zum Abschluss

Reibe Deine Hände gegeneinander, so dass sie warm werden. Lege Deine  leicht gewölbten Handflächen über die Augen, die Fingerspitzen überkreuzen sich auf der Stirn, so dass kein Licht mehr einfällt. Schließe nun die Augen, genieße die Dunkelheit und atme ruhig 1-2 Minuten in Deinem Rhythmus ein und aus. Nimm dann langsam bei geschlossenen Augen die Hände weg und achte auf Deine Empfindungen. Öffne dann allmählich Deine Augen und nimm das Licht und Dein Sehen bewusst wahr.

Unsere Augen brauchen zwischendurch die Dunkelheit, um das Sehpurpur (zuständig für das Farbensehen) wieder aufzubauen.

Probiere es mal aus und baue die bewusste Augenentspannung  am besten regelmäßig in Deinen Tag ein.

Anregung für Kursleitungen

Die Übungen der Augenpause kannst Du prima als kleine Einheit in Deine Kurse anbauen. Angeleitet in der Reihenfolge wie hier beschrieben solltest Du dafür 10-15 Minuten einplanen.

Ich freue mich über Deine Erfahrungen und Rückmeldungen … und jetzt ist meine Augenpause dran 😉

Herzlich Trudy Henn

PS: Wenn Du Dich noch näher mit dem Thema Augengesundheit beschäftigen möchtest, dann empfehle ich Dir das Büchlein: Entspannte Augen am PC von Barbara Brugger aus dem Gabal Verlag.

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Auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem

Entdeckungsreise zum Atem

Mit dieser Anleitung kannst Du Dich auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem begeben, lernen ihn wahrzunehmen und zu schätzen und dabei wunderbar entspannen. Am besten ist es, diese Anleitung im Sitzen auszuprobieren.
Wenn Du selbst Kurse leitest, kannst Du diese Anleitung mit Deinen TeilnehmerInnen einmal ausprobieren. Neben der Atementspannung sind auch einige „Wissenselemente“ darin verpackt – eine kreative Methode, wie sich Inhalte auf besondere Weise vermitteln lassen.

Entdeckungsreise zu Deinem Atem

Setze Dich entspannt und aufrecht, vielleicht ein wenig auf der Vorderkante des Stuhles, so dass Du Deine Sitzhöcker spüren kannst. Deine Beine sind im rechten Winkel, Deine Füße stehen fest auf dem Boden. Spüre zunächst in Deinen Körper hinein und nimm ihn wahr… Atme einige Male ein und aus… und komme mit, auf Entdeckungsreise zu Deinem Atem…

Dein Atem ist Deine wichtigste Energiequelle, die dich mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt…

…und er ist dir so selbstverständlich, dass du im Alltag kaum einen Gedanken auf ihn verwendest…

ganz wie von selbst strömt er ein … und aus… ohne dein Zutun… ein und aus….

… in deinem Atemrhythmus spiegelt sich dein Leben wieder….er ist die Brücke zwischen Körper und Seele

Wie ein Seismograph zeigt er Stimmungen und Gefühle an….

vielleicht führst du ein atemberaubendes Leben…. oder dir bleibt manchmal sprichwörtlich einfach die Luft weg… vielleicht musst du manchmal einfach „erst mal tief durchatmen“ um weiter zu machen….

Das Wort „Atem“ selbst ist eng mit Begriffen wie Geist oder Seele verwandt.

Atman – sagt man im Sanskrit und dies bedeutet gleichzeitig Hauch und Seele oder „Gott in mir“ …

Dein Atem ist die einzige Funktion des vegetativen Nervensystems auf die Du jederzeit willentlich zugreifen … und die Du verändern kannst.

Du hast ihn immer und überall dabei…. und kannst damit Einfluss nehmen auf dein körperliches und seelisches Geschehen.

In Deinem Atem liegt Dein Schlüssel zu Vitalität, Energie und Ausgeglichenheit. Mit Hilfe Deiner Atmung kannst du entspannen, Sorgen loswerden, Schmerzen lindern und Gefühle ausdrücken.

Nimm nun einmal bewusst Deinen Atmen wahr…wo in Deinem Körper kannst Du ihn gut spüren…

lege Deine Hände dazu einmal auf den Bauch…

auf Deine Seiten an den Rippenbögen…

auf Deinen Rücken – dort wo du ihn gut erreichen kannst….

auf Deine Brust….

auf die kleine Kuhlen, direkt über deinen Schlüsselbeinknochen….

wo kannst Du deinen Atem besonders gut wahrnehmen….

Lege nun Deine Hände locker in den Schoß…

und spüre einmal nach… wo du den Hauch des Atems oder leise – ganz feine Atembewegungen einfach so wahrnehmen kannst…

vielleicht spürst du eine Atembewegung in deinem Becken

in deinem mittleren Rücken

vielleicht kannst du spüren, wie der Atem durch Deine Kehle streicht…

oder durch deine Nasenflügel

lass Dich von deinem Atemrhythmus tragen… und nimm nur einfach wahr…

Nun kannst Du einmal versuchen… den Atemstrom in bestimmte Körperregionen zu lenken… und diese mit Energie und Sauerstoff zu versorgen….

du musst dabei gar nicht wissen, wie das geht… oder wie Du das machen kannst… Du brauchst dazu nur deine Aufmerksamkeit…

Atme nun ein…

und schicke deinen Atem mit dem Ausatmen in deine Füße

Atme ein…

und schicke deinen Atem mit dem Ausatmen in deine Unterschenkel und Oberschenkel

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Unterleib

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Rücken

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Bauchraum

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen Brustkorb

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Schulter und Nacken

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Dein Gesicht….

Atme ein…

und schicke Deinen Atem mit dem Ausatmen in Deinen ganzen Körper

Nimm Dir nun noch einen kurzen Moment… deine Gedanken und Gefühle wahrzunehmen… so wie sie gerade da sind… ohne sie zu bewerten…

und dann beende Deine gute Entspannung… und sei wach und frisch.

Wenn Dir diese Anleitung gefallen hat, freue ich mich sehr über Deine Erfahrungen!

Vielleicht interessiert Dich auch dieser Beitrag, in dem Du mehr über den Atem erfährst: Atem – Brücke zwischen Körper & Seele

Herzlich Gertrude Henn

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Kreative Methoden – Wunschstein

Der Wunschstein sorgt für Atmosphäre und Wertschätzung

Heute stelle ich Dir eine Kreative Methode vor, mit der Du den Anfang Deines Kurses oder Seminars anheimelnd gestalten kannst. Ich habe sie „Wunschstein“ genannt und schon oft ausprobiert.

Sie kommt bei den Teilnehmenden gut an, sorgt für eine warme Atmosphäre und drückt auch Deine Wertschätzung ihnen gegenüber aus.

Mein Name ist… und ich wünsche mir hier…

Besorge Dir viele kleine Edelsteine oder Glassteine und fülle sie in einen Beutel oder eine Schale. Für die Kennenlernrunde kannst Du nun den Beutel rundgeben und jede Teilnehmerin bitten, sich einen „Wunschstein“ auszusuchen, sich kurz mit Namen vorzustellen und zu erzählen, mit welchem „Wunsch“ sie in den Kurs gekommen ist.

Diesen Stein erhält sie dann als „Gedankenstütze“ für ihren Wunsch geschenkt… und er  kann direkt in die Hosentasche (oder zuhause an einen sichtbaren Ort) wandern.

Darauf solltest Du achten

Sorge dafür, dass niemand denkt, er müsse nun „sein Innerstes“ gegenüber Fremden nach außen kehren. Jeder Wunsch ist okay… und Du kannst auch einfließen lassen, dass es Wünsche gibt, die öffentlich gemacht werden und welche, die erst einmal im Verborgenen bleiben. Ein Wunsch lässt sich so auch mit „Erwartung an den Kurs“ übersetzen.

Was Du sonst noch machen kannst

Du kannst im Kursverlauf immer mal wieder an den „Wunschstein“ erinnern – ihn vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt einsetzen oder ihn auch für den Abschied nutzen.

…und es muss nicht unbedingt ein Stein sein. Als „Wunschmaterial“ fallen mir noch ein: Perlen, Murmeln, Knöpfe, Holzherzchen, Apfelkerne, Kastanien, Pinienzapfen, Glückskleesamen ….so stop… es will gerade mal wieder kreativ mit mir durchgehen 😉 Du wirst schon das passende für Dich finden.

Das alles kostet Dich nicht viel, ist aber trotzdem kostbar. 

Probiere es mal aus, und wenn Du magst schreib mir Deine Erfahrungen.

Herzlich Trudy Henn

Du möchtest gern mehr Kreative Methoden kennen lernen – dann schau mal hier vorbei. Demnächst gibt es wieder neue Termine  in Mainz und Düsseldorf:
Kreative Methoden für lebendige Gesundheitstrainings

 

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Sechs „Kreative Methoden für Deinen Jahresrückblick und -ausblick“

Jahresrückblick-&-ausblick

 

Das Jahr 2017 geht in wenigen Stunden zu Ende, das neue Jahr klopft schon leise an… Der Jahreswechsel ist immer ein guter Zeitpunkt einmal inne zu halten und auf das Zurückliegende zu blicken. Aber es ist auch ein guter Zeitpunkt sich dem Neuen bewusst zu zuwenden, die eigenen Wünsche und Träume einmal genauer anzuschauen, Pläne zu schmieden und Ideen für ein Leben in Fülle zu entwickeln.

Für Deinen Rückblick und Ausblick möchte ich Dir hier einige kreative und intuitive Methoden vorstellen – vielleicht magst Du die ein oder andere ja einmal für Dich ausprobieren.

Nimm Dir dazu ein wenig Zeit an einem gemütlichen Ort nur für Dich – stelle alle Ablenkungen mal ab und sei nur für Dich selbst erreichbar. Vielleicht magst Du Dir einen duftenden Tee zubereiten, eine Kerze anzünden, leise Musik auflegen – gerade so, wie es sich für Dich anheimelnd und entspannend anfühlt.

Mein erster Vorschlag für einen Rückblick ist

„Die Essenz“ – eine Methode nach dem lateralen Denken von de Bono

Schreibe dazu spontan 8 oder 16 Begriffe / Assoziationen / Gefühle auf, die Dir zu Deinem Jahr 2017 einfallen. Anschließend verbindest Du jeweils zwei Begriffe und schaust, welche neue Assoziation entsteht. Danach verbindest Du wieder jeweils zwei Begriffe und so weiter, bis nur noch ein Begriff übrig bleibt. Dieser ist für jetzt und heute Deine gedankliche Essenz zum Jahr 2017.

Das Ergebnis verwundert Dich vielleicht, weil es eine unerwartete Wendung gebracht hat? Freu Dich am besten darüber, wie Kopf und Bauch „miteinander arbeiten“.

Das solltest Du beachten:

Nicht lange überlegen, sondern den Begriff nehmen, der als erstes auftaucht. Ihn schickt Dein superschnelles und superkluges Unterbewusstsein. Wenn Du nachdenkst hat sich wieder mal Dein innerer Zensor mit einer Bewertung oder einem „Aber“ eingeschlichen. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Begriffe mehrfach auftragen. Auch hier gilt: Zensiere Dich nicht. An einem anderen Tag kann das Ergebnis ganz anders aussehen.

Eine Vorlage für diese Übung kannst Du Dir hier herunterladen: Essenz-2017

Mein zweiter Vorschlag für Deinen Rückblick ist

„Die Timeline“

Zeichne Dir dazu auf ein DIN A4 oder DIN A3 Blatt einen Zeitstrahl auf dem Du jeden Monat einträgst. Nun kannst Du zu jedem Monat einmal die Highlights (wenn Du magst auch das, was nicht so lief) überlegen und eintragen. Schau einmal, was Dir spontan noch einfällt – oder nimm Deinen Kalender zu Hilfe. Achte darauf, dass Du nicht in dem hängen bleibst, was weniger gut war, sondern auch das bemerkst, was gelungen ist – und sei es noch so klein.

 

Mein dritter Vorschlag für Deinen Rückblick ist

„Die Schlagzeile“

Du kannst ihn auch mit der „Timeline“ verbinden, wenn Du magst. Stell Dir vor, Du stehst mit einer Schlagzeile in der Zeitung. Entweder als Jahresbericht – oder auch monatlich. Wie würde DIE Schlagzeile über Dich 2017 lauten? Erlaube Dir kreativ, humorvoll und gerne auch ein wenig „größenwahnsinnig“ zu sein. Du kannst diesen Vorschlag natürlich auch für Deinen Ausblick benutzen. Was wird Ende 2018 über Dich zu lesen sein :).

 

 

 

Mein vierter Vorschlag verbindet den Rückblick 2017 schon mit dem Ausblick 2018 und ist eine

Fantasiereise 2017-2018

Mache es Dir dazu besonders bequem, stelle Deine Füße gut auf dem Boden auf, spüre einmal in Deinen Körper hinein und lasse Deinen Atem ruhig fließen…

Am schönsten ist es natürlich, wenn Du eine Fantasiereise vorgelesen bekommst. Vielleicht bittest Du eine gute Freundin darum und danach liest Du ihr die Reise vor.

Die Fantasiereise kannst Du hier herunterladen: Fantasiereise-Jahresrückblick_-ausblick

 

Mein fünfter Vorschlag für Deinen Jahresausblick ist eine

Wunschcollage

Du brauchst dazu einen Stapel alter Zeitschriften, Klebestift, Schere, einen DIN A3 Bogen Papier. Lasse Dich nun von dem leiten, was Dich spontan beim Durchblättern der Zeitschriften anspricht und schneide es zunächst aus. Vielleicht locken Dich manche Überschriften oder Sätze, Bilder, Farben… was auch immer.

Schneide einfach aus – und lasse Dich nicht zum Lesen von ganzen Artikeln verführen. Ich mache solche Collagen übrigens am liebsten, wenn ich leise Musik im Hintergrund höre und ein Gläschen Rosé neben mir stehen habe – Wichtig ist, dass Du Dich wohl und entspannt fühlst, dann leitet Dich Deine Intuition beim „Suchen und Finden“.

Wenn Du alles ausgeschnitten hast, dann gestalte Dir Deine Wunschcollage 2018. Du kannst Sie auch um eigene Sätze, Zitate etc. ergänzen, weiter verzieren… ganz so, wie es Dir gefällt. Und: Hänge sie auf – an einen guten Ort, an dem Du Deine Wünsche dass ganze Jahr über gut im Blick hast.

Auf „Neudeutsch“ heißt das nun Visionboard – aber Wunschcollage gefällt mir viel besser. Und Dir?

 

Mein sechster Vorschlag für Deinen Jahresausblick heißt

„Pleiten, Pech und Pannen“

Du kennst ihn vielleicht auch schon unter dem Begriff „Kopfstandtechnik“. Wenn Du beispielsweise ein anstrengendes Jahr 2017 hattest, dann kannst Du nun fleißig sammeln, was Du alles dafür tun kannst, damit 2018 noch anstrengender wird. Tue Dir keinen Zwang an… und  bereite Dir mit Deiner Sammlung ein richtig grässliches Jahr.

Wenn Du dich jetzt fragst, was das soll? Nun, wenn Du herausgefunden hast, was Du alles tun musst, damit es noch schlimmer wird, weißt Du im Grunde genau, was Du tun müsstest, damit es besser wird. Die Lösung ist darin sozusagen schon versteckt. Das Tolle an „Pleiten, Pech und Pannen“ ist jedoch, dass wir dabei oft freier und kreativer denken, uns selbst auch humorvoll ein wenig auf die Schippe nehmen und uns nicht in einem „Aber, aber“ sofort ausbremsen.

Und nun wünsche ich Dir viel Freude mit den „Kreativen Methoden für Deinen Jahresrückblick und –ausblick“.

„Denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben…“ Hermann Hesse

Alle Methoden kannst du natürlich auch zu anderen Anlässen, zu denen Du etwas neu durchdenken möchtest nutzen. Wenn Du selbst Kurse leitest, kannst Du damit auch Deine Austauschrunden bereichern.

Ich wünsche Dir und mir und uns allen ein Wunder-volles Jahr 2018

Herzlich Trudy Henn

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Die Wunderfrage

Schärfe Deine Wahrnehmung für das, was Du tun kannst

Wenn Du Dich mit einem Problem beschäftigst oder mit Deiner aktuellen Situation unzufrieden bist, kann es sinnvoll sein, sich einmal mit Hilfe der „Wunderfrage“ einer Lösung zu nähern. Wie wäre es denn eigentlich wenn… das Problem gelöst wäre, Du ganz  zufrieden ins Leben schauen könntest? Was wäre anders? Woran würdest Du das bemerken, oder würdest Du es möglicherweise gar nicht registrieren? Wenn Du Deine Wahrnehmung einmal dafür schärfst, kannst Du leichter erkennen, was Du tun, und welche Schritte Du gehen kannst. Außerdem erhältst Du  ein Gespür für all die kleinen Zeichen und Dinge, die mit Deiner gewünschten Veränderung einhergehen. Auf spielerische Weise setzt Du so positive Zukunftsfantasien frei.

Stell Dir vor, …

… Du gehst wie jeden Abend zu Bett. Du ziehst Dich um wie immer, legst Dich hin wie immer, tust das, was Du immer tust, und schläfst friedlich ein. Du schläfst tief und traumlos. Doch über Nacht geschieht ein Wunder. Durch dieses Wunder ist das Problem, das Dich seit langem beschäftigt gelöst.

  • Woran wirst Du als erstes merken, das ein Wunder geschehen ist?
  • Wie wird Dein Tag dann aussehen?
  • Was wird anders sein als sonst?
  • Wer in deiner Umgebung wird als Erster merken, dass ein Wunder geschehen ist, und woran?
  • Wer wird besonders überrascht sein?
  • Wer wird nach dem Wunder etwas anders machen?
  • …?

nach Steve de Shazer

Mach Dich bereit

Lege Dir nun Stift und Papier bereit und mache es Dir gemütlich … und nimm Dir nun einmal Zeit nur  für Dich.

Ich freue mich, wenn Du über Deine Erfahrungen berichtest.

Herzlich Trudy Henn

Die Wunderfrage

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Energie & Vitalität durch die DO-IN Selbstmassage

DO-IN SELBSTMASSAGE

DO-IN – ein herrlicher Muntermacher

Die DO-IN Selbstmassage aus dem Shiatsu ist ein herrlicher Muntermacher und kann jederzeit zur Ganzkörperaktivierung eingesetzt werden. In Verlaufsrichtung werden die Meridiane (Energiebahnen, die unseren Körper durchziehen) geklopft und dadurch angeregt. Es erfolgt eine allgemeine Vitalisierung, Kreislaufsystem, Atmung und Stoffwechsel werden aktiviert.

Von einfach mal schnell zwischendurch in 5 Minuten bis zu einer ausführlichen Selbstbehandlung (ca. 15 Minuten) ist alles möglich. Setze sie ein, als Wachmacher am Morgen,  im Mittagstief oder immer dann, wenn Du merkst, dass Du müde und schlapp bist. Sie ist auch im Sitzen möglich.

Hier erfährst Du eine ausführliche Variante. Wenn Du abkürzen möchtest, dann kannst Du das gut bei Gesicht und Ohren tun.

Bei allem gilt: so sanft oder stark, wie es Dir gerade gut tut. Achte auf Dich! Gähnen ist herzlich willkommen!

Und so geht es

  • hüftbreiter Stand, die Hände ruhen auf dem Bauch
  • nimm zunächst Deinen Körper wahr
  • mit lockeren Händen den Oberkopf abklopfen (auf dem Scheitel sitzt der Punkt für das Erinnerungsvermögen 😉 )
  • Gesicht zart klopfen oder streichen (stell Dir vielleicht eine kostbare Creme vor, die Du sanft verteilst)
  • Wulst der Augenbrauen mit Daumen und Zeigefinger fassen und von der Nasenwurzel her nach außen wegzupfen
  • die starke Kaumuskulatur vom Unterkieferrand mit den Fingern „abzupfen“
  • Nasenspitze mit Daumen und Zeigefinger fassen und „ausschütteln“
  • Oberlippe mit Daumen und Zeigefinger fassen und ausschütteln, Kiefer locker
  • Unterlippe auf gleiche Art ausschütteln
  • Zunge herausstrecken bis zur Nasenspitze, dann bis zum Kinn, bis zum rechten Ohr – Augen schauen dabei nach links, bis zum linken Ohr – Augen schauen dabei nach rechts
  • Grimassen schneiden – Gesicht groß und weit werden lassen wie ein Löwe – Gesicht klein zusammenfalten wie eine Spitzmaus
  • falls möglich Kopf ausschütteln und Backen flattern lassen oder Grimassen aus dem Gesicht streichen
  • Backen aufblasen und Luft prustend entweichen lassen
  • Ohrmuscheln mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger durchkneten
  • Ohren in alle Richtungen lang ziehen
  • Ohren wie große, weiche Elefantenohren mit den Fingern leicht nach vorne schlagen
  • mit beiden Mittelfingern die Ohren verschließen, mit den Fingern vibrieren und mit dem Ausatmen schnell herausziehen
  • Nacken massieren
  • rechte Schulter mit lockerer linker Faust oder Hand klopfen
  • rechten Arm von der Schulter entlang auf der Arminnenseite bis in die offene Hand und auf der Armaußenseite zurück zur Schulter klopfen
  • mit linker Schulter und linkem Arm wiederholen
  • Bauch im Uhrzeigersinn mit weichen, lockeren Händen abklopfen oder reiben
  • mit lockeren Fäusten oder Fingerspitzen auf den Brustkorb trommeln, evtl. dabei ein lautes A tönen (aktiviert die Thymusdrüse)
  • mit den Handrücken den Rücken soweit Du kommst abklopfen, ggf. sich leicht vorbeugen, Kopf hängen lassen
  • den Po kräftig durchklopfen – herrlich gerade nach langem Sitzen
  • rechtes Bein vom Po her über die Außenseite des Beines nach unten klopfen, über den Fuß und auf der Innenseite nach oben – ausschütteln
  • mit linkem Bein wiederholen
  • Pffft!! – restlich Spannungen auf der Schulter gesammelt vorstellen und sie mit einem energischen „Pfffft“ von rechter und linker Schulter wegpusten
  • Hände auf Bauch legen, ggf. Augen schließen
  • Körper spüren und Energien wahrnehmen

Ein Tipp für Kursleitungen

Wenn Du Teilnehmern die DO-In Massage beibringen möchtest, solltest Du stufenweise vorgehen und von Stunde zu Stunde weitere Elemente ergänzen. Besonders bei den Anwendungen im Gesicht können „Hemmungen“ entstehen, sich so vor den anderen zu zeigen, aber auch beim Tönen. Ermutige also Deine TeilnehmerInnen zwischendurch. Zum Ende kannst Du anregen, ein Wort zum Körpergefühl in die Gruppe zu geben.

Dieses Körpergefühl erleben meine TeilnehmerInnen

Vibrierend, Energiegeladen, Locker, Pulsierend, Beschwingt, Wach, Frisch, Minzig

Viel Freude beim Ausprobieren.
Herzlich Trudy Henn von henn-trainings & seminare

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