Energie & Vitalität durch die DO-IN Selbstmassage

DO-IN SELBSTMASSAGE

DO-IN – ein herrlicher Muntermacher

Die DO-IN Selbstmassage aus dem Shiatsu ist ein herrlicher Muntermacher und kann jederzeit zur Ganzkörperaktivierung eingesetzt werden. In Verlaufsrichtung werden die Meridiane (Energiebahnen, die unseren Körper durchziehen) geklopft und dadurch angeregt. Es erfolgt eine allgemeine Vitalisierung, Kreislaufsystem, Atmung und Stoffwechsel werden aktiviert.

Von einfach mal schnell zwischendurch in 5 Minuten bis zu einer ausführlichen Selbstbehandlung (ca. 15 Minuten) ist alles möglich. Setze sie ein, als Wachmacher am Morgen,  im Mittagstief oder immer dann, wenn Du merkst, dass Du müde und schlapp bist. Sie ist auch im Sitzen möglich.

Hier erfährst Du eine ausführliche Variante. Wenn Du abkürzen möchtest, dann kannst Du das gut bei Gesicht und Ohren tun.

Bei allem gilt: so sanft oder stark, wie es Dir gerade gut tut. Achte auf Dich! Gähnen ist herzlich willkommen!

Und so geht es

  • hüftbreiter Stand, die Hände ruhen auf dem Bauch
  • nimm zunächst Deinen Körper wahr
  • mit lockeren Händen den Oberkopf abklopfen (auf dem Scheitel sitzt der Punkt für das Erinnerungsvermögen 😉 )
  • Gesicht zart klopfen oder streichen (stell Dir vielleicht eine kostbare Creme vor, die Du sanft verteilst)
  • Wulst der Augenbrauen mit Daumen und Zeigefinger fassen und von der Nasenwurzel her nach außen wegzupfen
  • die starke Kaumuskulatur vom Unterkieferrand mit den Fingern „abzupfen“
  • Nasenspitze mit Daumen und Zeigefinger fassen und „ausschütteln“
  • Oberlippe mit Daumen und Zeigefinger fassen und ausschütteln, Kiefer locker
  • Unterlippe auf gleiche Art ausschütteln
  • Zunge herausstrecken bis zur Nasenspitze, dann bis zum Kinn, bis zum rechten Ohr – Augen schauen dabei nach links, bis zum linken Ohr – Augen schauen dabei nach rechts
  • Grimassen schneiden – Gesicht groß und weit werden lassen wie ein Löwe – Gesicht klein zusammenfalten wie eine Spitzmaus
  • falls möglich Kopf ausschütteln und Backen flattern lassen oder Grimassen aus dem Gesicht streichen
  • Backen aufblasen und Luft prustend entweichen lassen
  • Ohrmuscheln mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger durchkneten
  • Ohren in alle Richtungen lang ziehen
  • Ohren wie große, weiche Elefantenohren mit den Fingern leicht nach vorne schlagen
  • mit beiden Mittelfingern die Ohren verschließen, mit den Fingern vibrieren und mit dem Ausatmen schnell herausziehen
  • Nacken massieren
  • rechte Schulter mit lockerer linker Faust oder Hand klopfen
  • rechten Arm von der Schulter entlang auf der Arminnenseite bis in die offene Hand und auf der Armaußenseite zurück zur Schulter klopfen
  • mit linker Schulter und linkem Arm wiederholen
  • Bauch im Uhrzeigersinn mit weichen, lockeren Händen abklopfen oder reiben
  • mit lockeren Fäusten oder Fingerspitzen auf den Brustkorb trommeln, evtl. dabei ein lautes A tönen (aktiviert die Thymusdrüse)
  • mit den Handrücken den Rücken soweit Du kommst abklopfen, ggf. sich leicht vorbeugen, Kopf hängen lassen
  • den Po kräftig durchklopfen – herrlich gerade nach langem Sitzen
  • rechtes Bein vom Po her über die Außenseite des Beines nach unten klopfen, über den Fuß und auf der Innenseite nach oben – ausschütteln
  • mit linkem Bein wiederholen
  • Pffft!! – restlich Spannungen auf der Schulter gesammelt vorstellen und sie mit einem energischen „Pfffft“ von rechter und linker Schulter wegpusten
  • Hände auf Bauch legen, ggf. Augen schließen
  • Körper spüren und Energien wahrnehmen

Ein Tipp für Kursleitungen

Wenn Du Teilnehmern die DO-In Massage beibringen möchtest, solltest Du stufenweise vorgehen und von Stunde zu Stunde weitere Elemente ergänzen. Besonders bei den Anwendungen im Gesicht können „Hemmungen“ entstehen, sich so vor den anderen zu zeigen, aber auch beim Tönen. Ermutige also Deine TeilnehmerInnen zwischendurch. Zum Ende kannst Du anregen, ein Wort zum Körpergefühl in die Gruppe zu geben.

Dieses Körpergefühl erleben meine TeilnehmerInnen

Vibrierend, Energiegeladen, Locker, Pulsierend, Beschwingt, Wach, Frisch, Minzig

Viel Freude beim Ausprobieren.
Herzlich Trudy Henn von henn-trainings & seminare

Fingerspitzenatmung

Diese entspannende und beruhigende Atemübung kann auch beim Einschlafen helfen.

Fingerspitzenatmung

Herzmeditation – Liebevolle Güte

Herzmeditation - Liebevolle Güte

EntspanntesLeben-Blog und neue Webseite

Geschafft  – im doppelten Sinne 🙂

Kreative Methoden für lebendige Gesundheitstrainings I Train the Trainer

Meine neue Webseite ist seit heute abend online.  Du erreichst sie über
www.henn-trainings.net oder www.gesundheitskurse-rhein-main.de.
Zusammen mit der neuen Seite gibt es jetzt auch einen Blog rundum Entspannung und Gesundheit. Unter „EntspanntesLeben-Blog“ findest Du dort Informatives und Inspirierendes, Sinngeschichten, Entspannungsübungen und Anleitungen, Buchtipps & schöne Dinge (demnächst) und für alle TrainerInnen einen integrierten Methodenpool.
Schau doch mal vorbei und schreib mir, was Dir gefällt. Und wenn Dir Rechtschreibfehler oder nicht-funktionierende Links auffallen dann freue ich mich, wenn Du mich informierst. 

Herzlich Trudy Henn

„Die Kunst im Alltag zu entspannen“ – Buchtipp

Dies ist nur ein Testbeitrag 🙂 . Der Buchtipp folgt in Kürze.

Steine und Sand – Tipps für Deine Kursplanung

Die wichtigen Dinge im Leben

Steine & SandEin Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen.

Er begann seine Vorlesung damit, ein großes leeres Glas bis zum Rand mit großen Steinen zu füllen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei.

Sie bejahten dies. Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten in die Räume zwischen den größeren Steinen. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten. Der Professor lächelte ebenfalls, nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand nun die letzten Zwischenräume im Glas aus.

„Nun“, sagte er dann, an seine Studenten gewandt, „Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Freunde, Ihre Kinder, Ihre Berufung, Ihre Gesundheit – Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. Ihr Job, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Und der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine.

So ist es auch in Ihrem Leben: Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie daher auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für die Dinge, die Ihnen am meisten am Herzen liegen. Es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt, Partys usw.

Achten Sie zuerst auf die großen Steine – sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“

Wie Du diese Geschichte für Deine Kursplanung nutzen kannst

Sitzt Du auch manchmal an deiner Kursplanung oder am Stundenaufbau und weißt nicht genau wie Du es am besten anfangen sollst? Planst Du Dich von Minute zu Minute vorwärts und kommst nicht so richtig voran?
Dann schau doch mal ob meine Tipps in Verbindung mit dieser schönen Geschichte Dich unterstützen können.

Lege als Erstes die groben Strukturen für deinen Kurs (oder deine Stunde) fest, z.B. Ankommen – Austausch – Bewegung – Entspannung – Ausklang – Abschlussrunde.
Oder bestimme als erstes die längeren Einheiten, z.B. Kennenlernübung 15 Minuten; Fantasiereise  15 Minuten; Progressive Muskelentspannung 20 Minuten Minuten; Information zu Entspannungsreaktion / Stressreaktion 15 Minuten.

Genau wie die großen Steine in der Geschichte kannst Du sie auf Deine Stunde verteilen. So hast Du schon einen guten Anhaltspunkt wie viel Zeit verplant und wie viel Zeit noch übrig ist.

Im nächsten Schritt wählst Du die kleineren Einheiten aus, z.B. Lockerungsübungen  5 Min. oder Atemübungen  10 Minuten. Wenn die grobe Struktur steht, kannst Du sie nun prima einpassen – ganz im Sinne der Kieselsteine.

Zuletzt kannst Du Dir dann noch die kleinen Feinheiten überlegen, mit denen Du Deine Stunde abrunden möchtest, z.B. einen Willkommensgruß auf dem Stuhl, einen Gedankenimpuls zum Abschluss, eine besonders schöne Dekoration usw.

Das ist dann ganz im Sinne des „Sandes“ – nenne es hier die besonderen kleinen Feinheiten und Aufmerksamkeiten, mit denen Du Deine Teilnehmerinnen verwöhnen möchtest.

Verzettel Dich ruhig

Ein wunderbares Hilfsmittel zum Planen sind Post-its. Jede Einheit, Aktion, ob groß oder klein, schreibst Du auf ein eigenes Post it.

Nutze zum Planen dann eine Wand oder Tür und Du kannst dir Deine Stunden super zusammenbauen, immer wieder umstecken, anders sortieren – bis alles stimmig ist und optimal steht.

Da Du wahrscheinlich auch in zukünftigen Kursen ähnliche Übungen machen wirst kannst Du sie dir gleich als „Zettelvorrat“ anlegen und aufheben.

Ich wünsche Dir viel Freude und Erfolg bei Deiner Planung.
Herzlich Trudy Henn von henn-trainings & seminare